PostHeaderIcon Elektrische Zigaretten während der Schwangerschaft?

Sind E-Zigaretten wirklich gesund und eine Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette während der Schwangerschaft? Grundsätzlich muss man diese Frage klar mit NEIN beantworten. Elektrische Zigaretten sind während der Schwangerschaft genauso wenig  zu empfehlen wie Tabakzigaretten. Doch es gibt auch ein aber…..

Das Rauchen einer Tabakzigarette ist deshalb so schädlich, weil neben der Wirkung von Nikotin (Nervengift) auch Papier, Tabak und eine Vielzahl von pflanzlichen Stoffen verbrannt wird. Daraus entsteht Kondensat, welches auch Teer und Kohlenmonoxid enthält. Im Kondensat einer herkömmlichen Tabakzigarette wurden über 4000 gesundheitsschädliche Stoffe nachgewiesen, von welchen über 60 in die Kategorie krebsfördernd fallen.

Ein bisschen anders sieht das bei elektrischen Zigaretten aus. Hier findet im chemischen Sinne keine Verbrennung, sondern eine Verdampfung von Aroma-Liquids statt. Beim Konsum einer E-Zigarette (ohne Nikotin) werden lediglich Aroma-Liquids verdampft, welche aus Propylenglykol, Vegetable Glycerin, Wasser und Aroma bestehen. Alles Produkte welche uns aus der täglichen Lebensmittelindustrie bekannt sind. Solange diese E-Zigaretten also ohne Nikotin konsumiert werden, sind diese soweit bisher bekannt, auch nicht wirklich gesundheitsschädlich.

Daraus lässt sich schliessen, und das bestätigen sogar diverse Mediziner und Antiraucher Experten, dass E-Zigaretten ohne Nikotin bestimmt viel weniger gesundheitsschädlich sind als Pyro-Zigaretten. Dadurch wird die E-Zigarette auch oft für langjährige Tabakraucher der erste Weg auf dem Schritt zum Nichtraucher. Wer also Pyro-Zigaretten raucht sollte sich mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen um mit ihm mal über die Möglichkeiten der E-Zigarette zu diskutieren.

Viele weitere Informationen über E-Zigaretten finden Sie im Shop von E-Smoking.ch

Gesundheitliche Frage bitte immer mit dem Arzt Ihres Vertrauens besprechen!

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Fruchtblase

Die Fruchtblase schützt das ungeborene Baby. Sie ist wie ein kleiner Sack, der aus Eihäuten gebildet wird und das Kind und das Fruchtwasser umschließt. In den ersten acht Schwangerschaftswochen entwickelt sich die Fruchtblase, sodass sie ab dann das Fruchtwasser aufnehmen kann. Sie ist normalerweise komplett mit Wasser gefüllt. Das Ungeborene hat genug Platz, um sich darin bewegen zu können. Im späteren Verlauf der Schwangerschaft, ab etwa der 16. Schwangerschaftswoche kann die Mutter diese Bewegungen spüren. Manchmal fühlt sich das an, als würde das Baby richtige Turnübungen machen und Purzelbaum schlagen.

Schutz für das Ungeborene

Die Fruchtblase bildet einen Schutzraum für das Baby. Darin ist es nicht nur vor Stößen geschützt, wenn die Mutter mit dem Bauch irgendwo anstößt. In der Fruchtblase herrschen ideale Bedingungen vor allem in Bezug auf die Temperatur. Aber auch gegen Lärm schützt die Fruchtblase.

Die Fruchtblase vor der Geburt

In neun von zehn Fällen wird die Geburt durch einen sogenannten Blasensprung eingeleitet werden. Das bedeutet, dass die Fruchtblase platzt und das Fruchtwasser herausläuft. Allerdings läuft das Fruchtwasser nicht zwangsläufig komplett aus. Je nachdem, wie der Kopf des Babys liegt, kann er den Muttermund soweit verschließen, dass das Fruchtwasser nur herauströpfelt. Wichtig ist, dass sich die Mutter jetzt direkt mit Klinik oder Hebamme in Verbindung setzt und sich möglichst hinlegt. Damit wird verhindert, dass die Nabelschnur eventuell zwischen Babykopf und Becken eingeklemmt wird. Manchmal wird auch die Fruchtblase „gesprengt“, d. h., sie wird von Arzt oder Hebamme zum Platzen gebracht, um den Geburtsvorgang voranzutreiben. Nach dem Eröffnen der Fruchtblase wird die Wehentätigkeit meist verstärkt.

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Fruchtwasser

Das Fruchtwasser ist eine klare Flüssigkeit, die von der Fruchtblase gebildet wird und die Fruchtblase auch ausfüllt. Es besteht aus Gewebe des Embryos und nicht aus dem der Mutter.
Bereits ab der 4. Schwangerschaftswoche ist der Fetus von Fruchtwasser komplett umgeben, womit ein Verwachsen mit der Fruchtblase verhindert wird. Die normale Menge an Fruchtwasser beträgt in der Frühschwangerschaft circa 30 Milliliter, in der mittleren Phase circa 350 Milliliter und in der letzten Phase, so etwa in der 30. Bis 34. Schwangerschaftswoche beträgt sie 1.000 Milliliter. Die Überprüfung der Fruchtwassermenge erfolgt regelmäßig bei routinemäßigen Ultraschalluntersuchungen.

Das Fruchtwasser, auch Amnionflüssigkeit genannt, wird normalerweise alle drei Stunden vollständig. Ab dem 5. Monat etwa trinkt der Fetus auch das Fruchtwasser, und zwar bis zu 400 ml täglich. Eine ständige Resorption gleicht diesen Verlust jedoch wieder aus. Das Ungeborene resorbiert die Flüssigkeit über den Darm und führt sie über die Plazenta dem mütterlichen Blutkreislauf zu. Außerdem wird ein Teil des Fruchtwassers bei normaler Nierenfunktion über die Nieren ausgeschieden.

Anhand des Fruchtwassers kann bereits in der 15. oder 16. Schwangerschaftswoche der Gesundheitszustand des Babys untersucht werden. Bereits die kleine Menge von 20 Millilitern ist ausreichend, um Veränderungen des Erbgutes und das Geschlecht zu bestimmen. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft, etwa ab der 30. Schwangerschaftswoche, kann man anhand des Fruchtwassers auch Blutgruppenunverträglichkeiten feststellen.

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Gebärmutter

Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, zählt zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen und befindet sich im Unterleib zwischen Harnblase und Mastdarm. Das Organ sieht einer Birne sehr ähnlich. Am oberen Ende geht die Gebärmutter in die Eileiter über. Sie wiegt im Schnitt etwa 80-100 g.

Die Gebärmutter ist ein muskelartiges Organ, dessen kräftige Muskelfasern netzartig angeordnet sind. Sie besteht aus drei Schichten. Von außen ist sie komplett mit Bauchfell überzogen. Die Schicht in der Mitte ist dicker und besteht aus kräftigeren Muskeln. Die innerste Schicht schließlich ist aus einer Schleimhaut, die in jedem Zyklus neu entsteht, wenn sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat. Die Schleimhaut wird bei jeder Menstruation ausgeschieden. Die Gebärmutter ist in der Lage sich auf das Achtfache auszudehnen, wie das während der Schwangerschaft notwendig ist.

Eigentlich ist die Gebärmutter ein Hohlorgan, jedoch ist sie innen nicht wirklich hohl. Die Seiten berühren sich. Sechs Bänder halten die Gebärmutter an ihrem Platz. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine befruchtete Eizelle aufzunehmen und zu nähren, bis zum Zeitpunkt der Geburt.

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Gebärmuttermyome

Gebärmuttermyome sind gutartige Tumore, die bei Frauen am häufigsten vorkommen. Etwa 25 % der Frauen ab 30 Jahren haben Gebärmuttermyome und davon hat nur etwa ein Viertel Beschwerden damit. Meist treten sie in größerer Anzahl in der Gebärmutter auf.

In Einzelfällen können die Myome Beschwerden herrufen. Dabei kann es zu massiv verstärkten oder auch verlängerten Regelblutungen kommen. Schmerzen, Druck- oder Fremdkörpergefühl, vor allem bei verhältnismäßig großen Tumoren können die Folge sein. Es kann durch Druck auf den Darm zu Verstopfung kommen, Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr können je nach Lage und Größe der Myome ebenfalls auftreten. In Einzelfällen können die Myome auf Nerven drücken, was dann Kreuz- oder Beinschmerzen verursachen kann.
Während einer Schwangerschaft können Myome die Ursache für Früh- oder Fehlgeburten sein. Auch starke Schmerzen können dann im Bereich des Myoms auftreten. Je nach Lage des Myoms kann es auch ein Hindernis während der Geburt darstellen, sodass nur eine Kaiserschnittentbindung möglich ist.

Die Myome können in den unterschiedlichen Schichten der Gebärmutter vorkommen, danach werden sie auch unterschieden. Sogenannte Submuköse Myome sitzen meist direkt unter der Gebärmutterschleimhaut oder haben Kontakt mit der Gebärmutterschleimhaut. Sie sind für verstärkte Regelblutungen verantwortlich. Intramurale Myome liegen in der Muskelschicht der Gebärmutter. Sie können die Blase komprimieren und zu Problemen beim Wasserlassen und schmerzhaften Regelblutungen führen. Subseröse Myome liegen außen auf der Gebärmutter unter deren Bauchfell. Sie können dort sehr groß werden und lange unbemerkt bleiben, weil sie keine Beschwerden verursachen. Je nach Größe können sie dann allerdings einen großen Druck auf Blase und Darm ausüben und zu häufigem Wasserlassen und Druckschmerzen im Bauch führen. Sogenannte intraligamentär wachsende Myome sind sehr selten. Sie liegen in den Bindegewebsschichten seitlich der Gebärmutter, wo sich die Haltebänder befinden. Sie können durch Kompression der Harnleiter zu Harnaufstauungen und damit zu Nierenproblemen führen.

Weder junge Mädchen, die noch keine Menstruation haben, noch Frauen nach der Menopause können neue Myome bekommen. Bereits bestehende Myome können nach der Menopause sogar schrumpfen, denn sie entstehen und wachsen durch den Einfluss von Östrogen. Normalerweise bedürfen Myome keiner Therapie. In nur 0,5 % der Fälle werden sie bösartig. Verursachen sie allerdings Beschwerden, wird eine Therapie notwendig.
Die konservative Therapie fängt mit steroidalen, entzündungshemmenden Medikamenten wie beispielsweise Ibuprofen oder Naproxen an. Sollte dies zu keinem Erfolg führen, ist eine Hormontherapie angeraten, meist unter dem Einsatz von Ovulationshemmern, die den Eisprung verhindern und damit die Östrogenproduktion im Körper verringern. Dadurch kann häufig die Größe reduziert werden und damit Beschwerdefreiheit herbeigeführt werden.
Myome die stärkere Beschwerden verursachen, werden meist operativ entfernt. Je nach Größe und Lage des Myoms, aber auch nach Alter und Kinderwunsch wird die Operationsmethode gewählt. Entweder wird dann das Myom aus der Gebärmutter mehr oder weniger herausgeschält oder die gesamte Gebärmutter wird entfernt. Bei der Uterusmyom-Embolisation wird die Gebärmutterarterie bewusst verstopft, um so die Blutzufuhr zum Myom zu unterbrechen. Dazu werden mittels eines Katheters kleine Kunststoff- oder Gelatinepartikel in die Arterie der Gebärmutter eingeleitet. Dabei werden alle im Uterus befindlichen Myome gleichzeitig behandelt. Innerhalb einiger Monate schrumpfen die Myome und führen so eine Beschwerdefreiheit herbei. Allerdings verschwinden sie auf diese Weise nicht ganz.

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Mutterkuchen

Der Mutterkuchen, auch Plazenta genannt, ist ein Gewebe in der Gebärmutter, das erst durch eine Schwangerschaft entsteht. Er dient der Versorgung des Fötus mit allem was er braucht, z.B. Nährstoffe oder Sauerstoff, dazu werden auch die Stoffwechselendprodukte, wie Kohlendioxid oder Exkretionsprodukte, abtransportiert. Die Plazenta besteht sowohl aus embryonalem als auch aus mütterlichem Gewebe und passt sich im Verlauf der Schwangerschaft den Bedürfnissen des Embryos immer wieder an.

Entstehung der Plazenta

Zu Beginn einer Schwangerschaft nistet sich eine befruchtete Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutter ein und beginnt zu wachsen. Aus dieser Eizelle entsteht jedoch nicht nur das Baby an sich, sondern auch die Plazenta, die sich fest in der Gebärmutter verwurzelt und auch Hormone bildet, damit wird der Körper der Frau auf „schwanger“ eingestellt. Er Embryo bleibt während der gesamten Schwangerschaft über die Nabelschnur mit der Plazenta verbunden.

Funktion der Plazenta

Die Plazenta ist ein Organ, das während der gesamten Schwangerschaft mit dem Embryo mitwächst bis es ein Gewicht von etwa 500 bis 600 Gramm erreicht hat und einen Durchmesser von 15 bis 20 Zentimeter. Die Plazenta hat Ausstülpungen, die direkt in das mütterliche Blut eindringen, das sich in ihrem Inneren befindet. Über feine Verzweigungen sind diese Ausstülpungen mit der Nabelschnur verbunden und stellen so den Stoffaustausch sicher. Damit sich das Blut der Mutter nicht mit dem des Kindes vermischt, ist die Plazenta mit der sogenannten Plazentaschranke ausgestattet. Sie ist wie eine Membran, welche die beiden Blutkreisläufe getrennt voneinander hält, aber den Übertritt aller wichtigen Substanzen zulässt

Nachgeburtsphase

Direkt nach der Geburt des Babys braucht die Mutter eigentlich eine Verschnaufpause. Eine Viertelstunde später beginnen allerdings die Wehen von Neuem, um auch noch die Plazenta auszustoßen. Diese Wehenphase ist relativ schmerzlos. Durch die neuerlichen Kontraktionen löst sich die Plazenta von der Gebärmutterwand und wird ausgestoßen. Durch den Aufbau der Gebärmutter und durch die starken Kontraktionen werden die Blutgefäße, die bei der Plazentaablösung einfach durchreißen, relativ schnell wieder geschlossen, sodass es nur sehr selten zu massivem Blutverlust während dieser Geburtsphase kommt.

Direkt nach dem Ausstoß wird die Plazenta gründlich untersucht. In erster Linie wird darauf geachtet, ob sie vollständig ist. Verbleibende Reste können Nachblutungen verursachen. Diese nachgeburtlichen Wehen setzen gleichzeitig auch die Rückbildungsarbeit der Gebärmutter in Gang, die teilweise unbemerkt vonstattengehen kann.

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Schwangerschafts-Cholestase

Eine Schwangerschafts-Cholestase ist eine Lebererkrankung, die sehr selten während der Schwangerschaft auftritt. Manche Frauen scheinen hochsensibel auf das Schwangerschaftshormon zu reagieren, wobei die Leber in Mitleidenschaft gezogen wird. Normalerweise produziert die Leber Gallenflüssigkeit, die durch die Gallengänge in den Darm geleitet wird, um dort bei der Verdauung zu helfen. Bei Schwangerschafts-Cholestase wird der Gallefluss reduziert und es lagern sich Gallensalze im Blut ab.

Als Symptom tritt ein unbeschreiblicher Juckreiz, vor allem während der Nacht, auf. Das führt zu Schlafstörungen und Müdigkeit. Anfangs ist es besonders auf den Handflächen und Fußsohlen, kann sich aber ausbreiten. Bei manchen ist der Juckreiz so schlimme, dass sie sich blutig kratzen. In seltenen Fällen entwickelt sich dazu noch eine Gelbsucht. Wenige Wochen nach der Geburt verschwinden die Gelbsucht und der Juckreiz wieder von ganz alleine.

Die Cholestase ist in Europa noch nicht so sehr verbreitet und betrifft außer in Skandinavien und Polen weniger als ein Prozent der Schwangeren. Das Risiko daran zu erkranken steigt, wenn in der Familie bereits Fälle von Cholestase vorgekommen sind. Wenn der Verdacht auf Cholestase besteht, wird der Arzt die Konzentration der Gallensäure im Blut bestimmen. Der Juckreiz tritt meist erst in den letzten zehn Schwangerschaftswochen auf, kann aber in Ausnahmen auch vorher auftreten. Der Grund können auch Gallensteine sein, die den Abfluss der Gallenflüssigkeit blockieren.

Die Schwangerschafts-Cholestase kann sehr gefährlich für das Ungeborene werden. Das Risiko einer Frühgeburt steigt auf 20 bis 60 %, bleibt die Krankheit unbehandelt, steigt das Risiko einer Totgeburt auf 2 %. Das Baby kann an der Gallensäure sterben, die sich im Blutkreislauf der Mutter befindet. Um das Risiko einer Totgeburt zu minimieren, empfehlen Ärzte, die Geburt vorzeitig einzuleiten und zwar sobald die Lungen ausgereift sind. Das ist meist ab der 35. Schwangerschaftswoche der Fall. Auf jeden Fall muss solange eine Therapie mit Medikamenten erfolgen, die mittlerweile sehr gut gegen den Juckreiz helfen und die Leberwerte wieder in einen normalen Bereich bringen. Bei einer Folgeschwangerschaft wieder an Cholestase zu erkranken ist ziemlich wahrscheinlich (ungefähr bei 40 bis 70 %).

Um die Leber zu entlasten, sollte man bei dieser Erkrankung etwas auf seine Ernährung achten und fettige Speisen oder Milchprodukte reduzieren. Auch Cremes mit Kamille und Calendual können helfen, den Juckreiz zu lindern. Es ist sehr wichtig, sich zu entspannen und wann immer es möglich ist, ein wenig zu schlafen, da die Schwangerschafts-Cholestase einen unruhigen Nachtschlaf mit sich bringt. Auch Ablenkung und Aktivbleiben sind sinnvolle Ergänzungen zur Therapie.

Gleich nach der Geburt sollte das Baby eine Vitamin-K-Injetion bekommen, sodass Blutungen verhindert werden. Auch ein weiterer Leberfunktionstest etwa sechs bis zwölf Wochen nach der Geburt ist angeraten. So kann man sicher gehen, dass es sich wirklich um Cholestase gehandelt hat. Sind die Werte dann noch immer erhöht, wird ein Spezialist hinzugezogen.

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Schwangerschaftsdepression

Normalerweise ist die Nachricht schwanger zu sein, eine freudige Nachricht. Alle gratulieren und erwarten, dass die werdende Mutter strahlt vor Glück. Eigentlich ist sie das auch, aber gerade jetzt nicht. Jetzt ist die Begeisterung sehr gering, es macht sich ein Gefühl von Unglücklichsein breit, Schuldgefühle kommen noch hinzu. Schuldgefühle wegen des Unglücklichseins, jetzt ist die Depression perfekt. Das ist nichts Ungewöhnliches!

Fast zehn Prozent der Schwangeren leiden unter depressiven Anfällen, unter Schwangerschaftsdepressionen. Oft genug wird versucht, diese Gefühle zu vertuschen, da die Umwelt solche Gefühle bei einer Schwangeren nicht toleriert, da viele glauben, Schwangerschaft ist die Zeit der Freude und des großen Glücks. Manchmal werden die Depressionen auch einfach den hormonbedingten Stimmungsschwankungen zugeschrieben. Für einige Frauen können diese Depressionen jedoch zu einem ernsthaften Problem werden.

Beim Auftreten einiger der folgenden Symptome ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine Schwangerschaftsdepression vorliegt: Konzentrationsschwäche, Angstzustände, extreme Reizbarkeit, Schlafstörungen, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit oder sogar anhaltende Traurigkeit.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. In manchen Fällen sind es tatsächlich nur die Hormonschwankungen, welche die Depression auslösen können, auch Beziehungsprobleme können dazu führen. Weitere Gründe können eine familiäre Veranlagung oder eine Vorerkrankung sein. Veränderungen im Leben, stressige Situationen oder Ärger auf der Arbeit kann letztendlich auch zu Depressionen führen.

Vielfältige Gründe können dazu führen, dass sich die werdende Mutter nicht so recht freuen kann, dass sie vielleicht sogar Angst bekommt. Um der Depression entgegenzuwirken, sollte sich die werdende Mutter besonders viel Zeit für sich selbst nehmen. Nach der Geburt wird dies anfangs sehr schwierig werden. Es ist falsch, sich in dieser Zeit noch um alles kümmern zu wollen, bevor der Mutterschutz losgeht, bevor das Baby kommt. Das führt zu Überlastung und immer tiefer in die Depression. Wichtig ist auch, dass die Schwangere ihre Gefühle, ihre Ängste mit jemandem bespricht. Auch eine Therapie oder eine psychologische Betreuung sollte in Betracht gezogen werden. Wenn der Zustand schon mehr als zwei Wochen andauert, wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Ebenso sind Selbstmordgedanken, das Gefühl von Unfähigkeit oder Labilität und Panikattacken ein Alarmzeichen. Es handelt sich hierbei nicht um Schwäche. Nur jemand, der sich wirklich sorgt, sich Gedanken macht, kann in diese Situation kommen.

Die Wahrscheinlichkeit für postnatale Depressionen steigt, wenn eine Frau unter Schwangerschaftsdepressionen leidet. Zusätzlich zu einer Therapie sollte unbedingt ein Netzwerk aufgebaut werden, das hilft, wenn das Baby da ist. Freunde, Familie, der Partner, der Arzt oder die Hebamme sind hier die richtigen Ansprechpartner.

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Schwangerschaftsdiabetes

Die Schwangerschafts- oder auch Gestationsdiabetes, auch Typ-4-Diabetes ist eine erstmals während einer Schwangerschaft diagnostizierte Glucose-Toleranzstörung. Beim typischen Verlauf normalisiert sich der Zuckerstoffwechsel nach der Geburt wieder. Risikofaktoren hierfür sind Übergewicht, ein Lebensalter von mehr als 30 Jahren und erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus.

Schwangerschaftshormone, wie Cortisol, Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron und Prolactin, verursachen eine höhere Glukoseproduktion, da mehr Energie bereitgestellt werden muss. Gleichzeitig setzt die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin frei, damit der Körper die Glukose verwerten und den Blutzuckerspiegel wieder absenken kann. Ein geringer Anteil an Frauen, die zu den oben genannten Risikogruppen gehören, ist nicht in der Lage dieses Mehr an Insulin zu produzieren. So entsteht ein relativer Insulinmangel und eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Die Erkrankung bleibt häufig unbemerkt, da sie beschwerdefrei verläuft. Es kann zu Anzeichen, wie erhöhtem Durstgefühl, Harnwegs- oder Nierenentzündungen, Zucker im Urin, veränderter Fruchtwassermenge, Wachstumsstörungen beim Fötus, kommen, die der Arzt zum Teil beim Ultraschall feststellen kann. Um die Erkrankung eindeutig nachzuweisen, ist ein Glukosetoleranztest notwendig, der nur dann von den Krankenkassen bezahlt wird, wenn die Mutter zu einer der Risikogruppen zählt oder ein dringender Verdacht vorliegt. Für den Test muss die Mutter zur Blutentnahme, danach wird eine zuckerhaltige Lösung verabreicht. Anschließend wird noch zweimal im Stundentakt eine Blutentnahme vorgenommen. Der Test und auch die Auswertung sind in der gynäkologischen Praxis möglich. Sind die Blutzuckerwerte erhöht, muss ein Diabetologe hinzugezogen werden.

In neun von zehn Fällen helfen die Umstellung der Ernährung und eine Bewegungstherapie, die Blutzuckerwerte zu normalisieren. Erst wenn das nichts bringt, wird mit einer Insulintherapie begonnen. Eine Schwangerschaftsdiabetes sollte unbedingt behandelt werden. Beim Fötus kann sie zu Entwicklungsstörungen führen, auch zu einer Mangelversorgung bis hin zum Tod des Fötus‘. Es kann auch zu einem vermehrten Wachstum des Fötus‘ kommen in Verbindung mit einer Entwicklungsstörung der Lungen. Dies wiederum kann ein Atemnotsyndrom nach der Geburt auslösen. Aber auch für die Mutter ist es gefährlich, die Diabetes nicht behandeln zu lassen. Abgesehen vom Risiko für eine Kaiserschnittentbindung, weil das Kind wirklich sehr groß geworden ist, besteht die Gefahr von Bluthochdruck und einer Präeklampsie.

Sechs Monate nach der Geburt etwa sollten sich Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes erneut untersuchen lassen. Das Risiko später an einer Typ-2-Diabetes zu erkranken ist stark erhöht. Zusätzlich sollte danach jährlich ein Glukosetoleranztest gemacht werden, um den Zuckerstoffwechsel nicht aus dem Auge zu verlieren. Auch das Kind hat später ein erhöhtes Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken oder am metabolischen Syndrom zu leiden. Das metabolische Syndrom ist eine Stoffwechselerkrankung, die Übergewicht begünstigt.

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Die gefürchteten Drei-Monats-Koliken und wie man helfen kann

Weit verbreitet und bei den Eltern gefürchtet sind die sogenannten Drei-Monats-Koliken. Ist ein Baby davon betroffen, wird es zu einem „Schreibaby“ und kann vor allem die Mütter an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen. Die Belastung ist sehr gross, wenn das eigene Baby schreit und kaum zu beruhigen ist. Die Hilflosigkeit, das Gefühl, versagt zu haben, werden übermächtig.

Nicht alle „Schreibabys“ haben Drei-Monats-Koliken

Jedes fünfte bis zenhte Baby leidet an diese Attacken, die wirklich kräftezehrend sein können, sowohl für die Mütter/Eltern als auch für das Baby. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es sich tatsächlich um Drei-Monats-Koliken handelt, wenn das Baby zwischen zwei und fünfzehn Wochen alt ist. Auch wenn es vor allem nachmittags und am frühen Abend weint, könnte dies ein Indiz dafür sein. Wirkt das Schreien eher wie ein Anfall und zieht das Baby dabei die Beinchen an oder überspannt sich, sind das ebenfalls Anzeichen für diese Koliken. Und meist sind die Babys auch kaum zu beruhigen. Das ist das, was den Müttern/Eltern am meisten zu schaffen macht.

Aber Eltern und Babys sind nicht völlig hilflos

Viele Eltern machen das schon instinktiv. Sie wenden bei ihrem Baby den Fliegergriff an. Dabei liegt das Baby bäuchlings auf dem Arm. Der Kopf ruht auf dem Unterarm und die Hand kann zusätzlich noch sanft massieren. Die Wärme tut ihr Übriges. Oft bringen das und die Nähe einer vertrauten Person schon Erleichterung. Einfaches Herumtragen in jedweder Position kann dem Baby schon Erleichterung verschaffen. Ebenso beruhigen schaukelnde Bewegungen. Der Säugling kann dazu in ein Tragetuch oder eine Bauchtrage gepackt werden oder man setzt sich mit ihm auf einen grossen Gymnastikball und wippt sanft auf und ab. Das beruhigende Schaukeln, die Nähe von Vater oder Mutter und vielleicht noch ein leises Summen können Verkrampfungen lösen.

Monotone Geräusche wirken beruhigend

Wenn man mit Babys im Auto herumfährt, schlafen sie meist auch ein. Das monotone Brummen des Motors wirkt sehr beruhigend. Auch andere monotone Motorengeräusche können diesen Effekt auslösen. Dazu gehören das rhythmische Brummen von Dunstabzugshauben, die Waschmaschine oder der Staubsauger. Und sogar der Rasenmäher kann manchmal eine solche Wirkung erzielen.

Massage und Gymnastik entspannen

Aber auch ein bisschen Gymnastik mit dem Baby, wie das „Fahrradfahren“ kann helfen. Zum Fahrradfahren legt man sein Baby auf den Rücken und bewegt dann seine Beinchen wie beim Fahrradfahren. Ein hübsches Lied dazu gesungen und im Rhythmus ein bisschen geturnt kann das Baby ablenken und die Schmerzen lindern. Blähungen können sich dadurch sehr gut lösen. Eine schöne Babymassage, bei der sich der Säugling so richtig entspannen kann, kann ebenfalls für Erleichterung sorgen. Zumindest sollte eine Bauchmassage gemacht werden, bei der die Koliken quasi weggestreichelt werden. Ein bisschen Kümmelöl kann den krampflösenden Effekt noch steigern.

Ernährung als Ursache

Wird das Baby gestillt, ist es ganz wichtig, dass die Mutter auf ihre Ernährung achtet und alles meidet, was auch nur im Verdacht steht, Blähungen auszulösen. Die zusätzliche Gabe von Fencheltee mit seiner lösenden Wirkung kann das Ganze noch unterstützen. Bekommt das Baby Fertignahrung, kann unter Umständen die Kuhmilch, die meist darin enthalten ist, zu Verdauungsproblemen führen. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt kann der Wechsel zu einer anderen Nahrung hilfreich sein.

Aber eines sollte niemals vergessen werden: Das Baby schreit nicht, weil es jemanden ärgern möchte und: Die Zeit der Drei-Monats-Koliken geht vorbei. Die Belastung ist endlich. Tauscht man sich mit anderen Betroffenen aus, weiss man, dass man mit dem Problem nicht alleine ist. Dann ist alles viel leichter zu ertragen.

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